Reyan Waraich (son_2)

May 05, 2026 21:48 · 16:00 · German · Whisper Turbo · 2 speakers
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1:39
S… Speaker 2 (Reyan Waraich (son_2))
Ich bin Jan Vleitsch. Ich heiße Jan Vleitsch. Soll ich dabei in die Kamera gucken? Nein. Okay. Okay. Okay.
2:25
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Meine Kindheit. Ein sehr schöner Tag eigentlich mit meinem Vater. Es war alles sehr entspannt. Wir waren schon öfter draußen, sind immer mal wieder Fahrrad fahren gegangen zum Beispiel zu Hause. Wir mochten beide Videospiele. Wir haben das eben zusammen gespielt. Dann waren wir eben am Lesen. Verschiedenste eigentlich. An einem besonderen Tag zum Beispiel.
3:23
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Eigentlich, mit ihm war es schon so, jeder Tag war in seiner eigenen Art und Weise besonders. Aber für mich persönlich, ich glaube, wir waren an einem Tag Fahrrad fahren hier draußen. Wir sind erstmal rumgefahren, danach hat er mir sogar ein paar Tricks gezeigt. Da haben wir uns einfach an eine Bank gesetzt und mit toller Aussicht. Wir haben dann einfach miteinander gesprochen.
3:54
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Das war es auch wirklich, weil mich das am meisten berührt hat. An dem, an, nochmals? Als er los ist zum Mount Everest, meinen Sie? Nein, nicht nur. An die meisten erinnere ich mich halt nicht mehr oder zu den meisten war ich noch nicht mal auf der Welt. Aber ich erinnere mich immer gut. Das hat sich eigentlich nie so wirklich angefühlt, als würde man einen großen Abschied nehmen. Es hat sich ja angefühlt, als würde er zum Beispiel zur Arbeit gehen und man würde ihn einfach in den nächsten Paar.
4:51
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Tagen dann wieder sehen.
5:11
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Ich erinnere mich noch am Abend dieses Tages, bevor er eben los ist. Da waren alle am helfen, wir haben alle zusammengepackt und die Atmosphäre war ganz locker. Wir waren am Reden, am Lachen, haben mitgeholfen.
5:44
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Durch meine Mutter, sie hat mich einfach hingesetzt und mich gefragt, ob ich stark sein kann. Dann war meine Antwort ja. Dann hat sie es mir gesagt, erzählt. Eben klar, auf den ersten Augenblick ist es hart. Vielleicht weint man nicht sofort, vielleicht ist man erstmal schockiert, aber dann wird das auch mit der Zeit immer besser. Und Gott hat und hilft bis heute immer noch mit den Emotionen sehr gut mit.
6:28
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Er war ein Familienmensch auf jeden Fall. Immer recht ruhig, aber nicht in der Art und Weise, dass er zurückgezogen war. Ja, einfach jemand, auch wenn ich ihn jetzt auf der Straße begegnen würde. Einfach eine Person, mit der man gerne redet. Okay? Ja. Jetzt aber wieder mit Ihnen reden, oder? Ah, okay. Ah, das wird dann von der Kamera quasi von der... Ah, okay.
7:26
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Also, ich hatte einen Traum einige Tage vor dem Tod meines Vaters. Der begann außerhalb eines Friedhofs, den ich noch kannte. Ich bin durch die Türen dieses Friedhofs gegangen und habe eigentlich sofort bemerkt, dass es dort keine christlichen Gräber gibt, sondern nur Gräber von Ahmadis. Dann bin ich weiter und habe das Grab einer heiligen Person quasi gesehen.
7:57
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Als ich dann weiterging, habe ich Menschen gesehen, die sich quasi versammelt hatten. Also die waren schon gut gekleidet, aber ich wusste nicht, warum sie da waren. Dann haben sie quasi einen Weg für mich freigemacht. Und am Ende dieses Weges war ein Grab, auf dem das Bild meines Vaters lag. Dann, als ich zur Beerdigung meines Vaters gegangen bin, zum Südfriedhof in Frankfurt, dann...
8:37
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Dort. Das Grab dieser heiligen Person war dann das von... Ja, genau. Und er wurde eben dort begraben, wo ich das Bild gesehen hatte. Okay, also der Traum ist quasi aufgenommen und jetzt muss ich vom Weg frei aus machen. Okay. Als ich weiterging, machten sie die... Okay, nee, nochmal.
9:20
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Als ich weiterging, machten die Menschen quasi für mich einen Weg frei. Und am Ende dieses Weges sah ich ein Grab, auf dem das Bild meines Vaters lag. Dann, als ich zur Beerdigung meines Vaters gegangen bin, zum Südfriedhof in Frankfurt, habe ich eben gesehen, dass das Grab dieser heiligen Person, das von Haddadullah Hübsch sahib war. Und mein Vater wurde genau dort beerdigt, wo ich im Traum sein Bild gesehen hatte. Das war's.
9:54
S… Speaker 2 (Reyan Waraich (son_2))
Okay. Also sagt dann...
10:06
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Ich weiß halt nicht, ob wir genug Zeit hätten, um das Interview noch einmal schnell zu machen, weil jetzt kenne ich die Fragen und ich könnte besser darauf antworten. Okay, dann würde ich sagen, schnell am besten. Also mein Vater, ich habe ihn eher als großen Familienmensch empfunden. Er hatte wirklich großen Wert darauf gelegt, dass man sich eben versammelt, dass man Sachen zusammen macht.
10:44
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Er hat sich auch wirklich Zeit aus seinem Alltag genommen und sich wirklich darauf konzentriert, uns mehr Zeit zu geben und mit uns die bessere und qualitativste Zeit zu verbringen. Ja. Erzähl einfach noch ein Zehn über die Bärchen. Ich kann mir halt die Fragen nicht merken. Er hat sich wirklich ruhig eigentlich angefühlt, wie nicht wirklich wie was.
11:36
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Besonders, nicht wirklich, als würde man einen besonders großen Abschied nehmen, sondern eher, wenn er zur Arbeit fährt, so ungefähr. Und man sieht ihn dann später wieder, man hat auch so ein Gefühl gehabt immer, beim Abschied nehmen. Ja, ich sehe ihn schon bald wieder. Okay. Also als er zum Mount Everest losgefahren ist, dann, es war wieder wie bei den anderen Bergen auch, und diesmal war das Gefühl bei mir persönlich,
12:39
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
dass ich ihn wieder sehe, stärker als bei den anderen Malen. Also ich weiß noch, wir waren an dem Abend, von dem Tag unten, wir haben ihm geholfen, davor hat er noch mit mir ein bisschen Zeit verbracht. Wir waren am Packen, wir haben gesprochen alle und es war eine wirklich sehr ruhige und eigentlich schon eine recht schöne Atmosphäre, wenn man das so bedenkt. Dann eben als wir die Nachricht bekommen haben an dem Tag,
13:10
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
wusste ich, irgendetwas stimmt nicht so richtig, weil es war schon etwas panisch im Haus. Meine Mutter war vielleicht etwas gestresst, aber sonst habe ich nicht wirklich etwas bemerkt. Wir haben alle unseren Alltag eigentlich normal geführt und dann am Abend habe ich dann die Nachricht bekommen.
13:43
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Es war für mich eigentlich zuerst ein Schock. Ich habe nicht wirklich reagiert. Dann kamen natürlich die Tränen. Und ich meine, das ist schon recht normal, würde ich sagen. Aber Alhamdulillah, wir konnten alle eigentlich das recht ruhig aufnehmen. Wenn man bedenkt, dass es viel extremere Reaktionen gibt, hat Gott uns eigentlich schon geholfen, das alles quasi organisiert zu behalten.
14:19
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Ja, also was ist das mit dem Interview? Okay, ich meine, Take 1 war besser. Okay, dann der Traum. Also der Traum begann, also einige Tage vor dem Tod meines Vaters hatte ich einen Traum, der begann außerhalb von einem Friedhof, den ich nicht kannte. Und als ich durch die Türen dieses Friedhofs rein bin, habe ich bemerkt, dass es dort keine christlichen Gräber gab, sondern nur Gräber von Ahmadis.
14:56
S… Speaker 2 (Reyan Waraich (son_2))
Danach habe ich quasi ein Grab von einer...
15:00
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
heiligen Person gesehen, wonach ich dann links abgebogen bin. Ich habe das Grab einer heiligen Person dann gesehen, danach bin ich links abgebogen. Als ich dann eine Weile gegangen bin, sah ich Leute, die sich versammelt hatten. Sie waren sehr gut gekleidet, aber ich wusste nicht, warum sie da waren. Und sie machten mir quasi einen Weg frei. Und am Ende dieses Weges sah ich ein Grab, auf dem das Bild meines Vaters lag.
15:31
S… Speaker 1 (Reyan Waraich (son_2))
Als ich dann zur Beerdigung meines Vaters zum Südfriedhof in Frankfurt gegangen bin, erkannte ich das Grab dieser heiligen Person als das von Hadayatullah Hübsch Sahib wieder. Und mein Vater wurde an genau derselben Stelle begraben, wo ich im Traum sein Bild gefunden hatte. Ja, war besser.

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