Etienne
May 06, 2026 12:34
· 1:27:40
· German
· Whisper Turbo
· 2 speakers
ບົດບັນທຶກນີ້ຈະໝົດອາຍຸໃນ 26 ມື້
ປັບປຸງໃຫ້ເປັນບ່ອນເກັບທີ່ບໍ່ປ່ຽນແປງ →
ສະແດງແຕ່
0:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Auf Deutsch, das wäre die Kulturerbe. Aber interessanterweise, das ist immer auf Englisch geschrieben und das wurde auch auf Englisch aufgeschrieben für die Stelle. Das war Cultural Heritage. Also ich habe Echos, Cartier und das auch. Nein, für euch ist es doch egal. Ich habe mich daran geworben.
0:27
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also ich möchte mich ganz kurz vorstellen und sagen, was ich mache, weil vielleicht Sie wissen, als Professorin, wir machen nicht nur Unterricht, also wir unterrichten gerne, aber wir machen auch Forschung. Und für uns, Forschung ist der beste, und manchmal an dem Niveau unsere Zeit geht oder unsere Leidenschaft geht. Das heißt, wir unterrichten, aber wir machen auch andere Dinge.
0:55
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und wenn man an der Uni ist, man muss verschiedene Projekte machen, Publikationen, Bücher, so Dissertation, Habilitation und weitere Projekte. Das ist was wir machen. Ich erkläre das ganz einfach. Ich weiß nicht, wer weiß was. Wir sind nicht alle vielleicht aus der Uni gewohnt oder das ist vielleicht nicht unser Bereich. Ich erkläre ein bisschen, wie das funktioniert für uns alle.
1:20
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das erste Kur, das war das Kur mit dem Mann, The Restoration of Paintings in Paris. Ich habe ein Buch über Restaurierungsgeschichte im 18. Jahrhundert geschrieben, ja genau, das ist möglich. Ich habe mich interessiert für die Leute, nicht nur die Künstlerinnen, sondern auch die Leute, die Restaurierung gemacht haben, in der Zeit, im 18. Jahrhundert.
1:47
S…
Speaker 1 (Etienne)
Man kann sagen, dass ich eine Spezialistin von 18. Jahrhundert Frankreich bin. Das ist, wie viele Leute mich sehen. Aber ich mache auch andere Dinge. Aber wenn man einen Täti mag, dann hat man ein Buch und das ist ein bisschen unsere Spezialisierung. Und das stimmt eigentlich. Ich habe sie darüber angeschrieben, wie ich studiere. Ich kenne die Periode ziemlich gut.
2:09
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber das ist nicht die einzige Dinge, die ich gemacht habe. Danach, wir machen normalerweise ein zweites Ur, das heißt Habilitation. Vielleicht ist das auch bekannt von Ihnen, vielleicht nicht.
2:24
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und ich habe etwas total anders gemacht. Es ist auch ein bisschen so erwartet, in der durchsprachigen Traum und auch in der Schweiz, wo ich mein Habit dazu gemacht habe, dass man nicht zweimal die gleiche Forschung machen kann. Man muss etwas anderes machen. Und das war der Fall für mich. Ich habe ein kleines Kur über Dario Rahmen geschrieben.
2:46
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich weiß nicht, wen Sie alle wissen, was diese Teilhaben sind. Das ist diese Installierung, wo man entweder Tiere oder auch Pferden wie Menschen haben. Und das findet man in vielen Museen, in anthropologischen und naturhistorischen Museen. Es gibt auch einige Beispiele in Wien. Und ich habe das gemacht in den USA, wo ich war. Weil das ist natürlich auch das Ding,
3:15
S…
Speaker 1 (Etienne)
die Idee, idealerweise, man bleibt nicht, wo man geboren ist. Zum Beispiel, ich in Frankreich bleibe es nicht wirklich dort, aber du kannst ein Post-Doc ein bisschen weiterer Forschung machen im Ausland. Und für mich das war es die USA, was sehr klassisch eigentlich ist. Und dann, ich habe es für andere Projekte gemacht, später auch kollektive Projekte. Ich habe etwas über die Schweiz gemacht, weil ich bin auch halb Schweizerin, ich komme aus Genf.
3:43
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und das war eine Geschichte der Schweiz im 18. Jahrhundert, deswegen nochmals 18. Jahrhundert, aber Richtung internationaler Schweiz und auch kolonialer Geschichte. Und ich glaube, das prägt meine Sorgen auch, und Sie werden das wahrscheinlich noch ein bisschen anregen. Ich habe mich gefragt, okay, die Schweiz, die Österreich, ist neutral, hat keine Kolonie gehabt, was ist die Geschichte?
4:13
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und ich habe das für die Schweiz gefragt. Und ich wollte nicht nur 19. Jahrhundert oder 22. Jahrhundert fragen, sondern was war früher, 18. Jahrhundert. So, ich habe dieses Projekt, das war ein gemeinsames Projekt, ich war nicht alleine. Wir haben auch eine große Ausstimmung gemacht und das war schon sechs Jahre früher, aber das war ein interessantes Moment.
4:35
S…
Speaker 1 (Etienne)
für diese Diskussion über unsere koloniale Geschichte, insbesondere in diesen kleinen Ländern ohne Kolonie, aber trotzdem mit viel kolonialer Interesse ist eigentlich heute. Und jetzt, ich habe ein wichtiges Projekt und es geht so, dass man auch diese Brands haben kann, das heißt, man kriegt Geld für Projekte.
5:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es geht um globale Konservierung. Vielleicht sehen wir ein bisschen, wie die Geschichte geht. Also ich habe über Restaurants Geschichte gemacht, 17. Jahrhundert, dann etwas über Native America gemacht und dann wieder 18. Jahrhundert koloniale Geschichte und jetzt irgendwie postkoloniale Konservierung. Das heißt, wenn wir Forschung machen, wir haben Interesse und ein Buch und dann ein zweites Buch und ein drittes Buch, ein viertes Buch, bla bla bla.
5:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
sagt etwas über uns, wer wir sind und was wir machen wollen. So, das ist ein bisschen das Prophet. Aber das ist nur, wirst du verstehen, wer spricht.
5:38
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich könnte auch etwas total anderes gemacht haben. Aber ich wollte mich vorstellen, für mich ist es immer dieses situiertes Wissen. Wir sind nicht von nirgendwo. Wir sprechen von einem Platz. Wir sind eine Person. Wir haben Interesse, wir haben auch wahrscheinlich eine Meinung, vielleicht auch eine politische Meinung. Alles das zusammen. Und ich glaube, für mich ist es wichtig, auch für die Studierenden und sicher für die Lehrenden zu sagen, okay.
6:06
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das, wer ich bin, ist wo ich Sprecher und Sie sollen das wahrscheinlich verstehen oder mindestens wissen, um zu verstehen, was ich mache. Okay, macht es Sinn? Sie tue das Wissen, heißt es. Sehr normal. Genau, ich möchte anfangen mit dem Thema Kulturerbe.
6:28
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und ich habe jetzt eine Liste von Wörtern, das war schon fast ein Jahr früher. Haben Sie davon gehört? Das ist von der Trump Administration. Und die haben Wörter gebildet und sagten, okay, diese Wörter wollen wir nicht mehr viel hören. Diese Wörter wollen wir nicht mehr fundieren. Wir wollen nicht mehr viel Geld für diese Projekte geben.
6:52
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und das kann sehr, sehr, sehr viel. Es gibt eine große Liste. Bitte, wenn Sie Zeit haben, gucken Sie online. Man findet die ganze Liste eigentlich. Es ist sehr interessant, was sind die problematischen Wörter. Es ist aber interessant, weil ich glaube, wir haben auch eine ähnliche Frage an der Uni eigentlich. Es ist nicht immer einfach, über einige Themen zu sprechen.
7:14
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber für mich interessanterweise war das Cultural Heritage einer dieser Wörter. Ich habe gesagt, wow, okay, so was bedeutet das in meinem Bereich, ist schon problematisch. Ich habe noch nichts gesagt, aber das Bereich selbst ist problematisch. Das war ein bisschen lustig, aber auch ein bisschen schrecklich zu denken, okay, zufällig Kunstgeschichte ist ein Problem. Kunst.
7:43
S…
Speaker 1 (Etienne)
können wir nicht mehr sagen. Cultural Heritage können wir nicht mehr sagen. Oder wir können das sagen, aber nicht dafür geltende Projekte, Publikationen, Jobs und so weiter. Was ich mit diesem Beispiel zu zeigen will, ist das...
7:58
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist nicht einfach, also Cultural Heritage ist nicht nur schöne Gebäude oder schöne Malerei, die wir lieben oder schöne Kirsche, die wir zusammen haben. Cultural Heritage, und ich glaube, die Administration hat das gut verstanden, glaube ich, ist ein Bereich, wo es ein bisschen mehr kompliziert ist. Es ist ein bisschen politisch, was für Cultural Heritage ist.
8:27
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und kann man sich vielleicht ein bisschen streiten über Kulturerbe? Ist es wirklich ein schönes Thema oder ist es auch etwas, wo ein bisschen mehr gibt oder ein bisschen mehr passiert? Und zu wissen, dass es geht mit Oppression, Oppressive, Obesity, ist interessant und ich glaube, das hilft zu betonen, dass der Hand viel mit der Kunstgeschichte zu tun hat, aber wahrscheinlich auch ein bisschen mehr mit
8:57
S…
Speaker 1 (Etienne)
politisch, in der Geschichte, in der Vergangenheit, aber wahrscheinlich auch heutzutage. Wir haben viel Zeit, es ist sehr lange, diese Vorlesung, aber ich würde ein paar Beispiele nehmen und wir können vielleicht auch irgendwann darüber diskutieren. Ich werde sprechen, aber es gibt auch einen Moment, wo man zusammen diskutieren kann. Ich würde jetzt...
9:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ein Beispiel nehmen wir von uns an der Uni. Ich habe gedacht, vielleicht nehme ich etwas, dass wir alle kennen. Und kennen wir alle dieses Ort? Dieses Abweiden auf? Ja. Was? Genau. Wart ihr schon? Da haben sie schon alle? Ja, wahrscheinlich. Oder? So, das ist Teil von Kulturerbe. Unsere Kulturerbe an der Uni, für die ich sage. Und das ist ein interessantes Ort.
10:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Viel von Problemen, viel von Diskussionen, viel von Ungleichlichkeit. So, wenn Sie das schon gesehen haben, ich will Ihnen nicht eine große Beschreibung machen und wenn Sie Zeit haben, Sie können auch später, früher oder morgen wieder gehen, um zu sehen, okay, das ist dieses Ort.
10:21
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber bottom line, das Konzept war am Ende des 19. Jahrhunderts eine große Ausstellung von wichtigen Persönlichkeiten des Wissen in Österreich. Ja? Just listen. Listen to me. Okay. Genau. Das Projekt war eine große Reihe, eine große Ausstellung von...
10:57
S…
Speaker 2 (Etienne)
Also Persönlichkeiten, ich sage das ganz total, Persönlichkeiten des Wissens in Österreich.
11:07
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das Stief des ganzen Gebäudes und auch vom einzigen Porträt war irgendwie Renaissance, aber wir waren natürlich im 1910. Jahrhundert, so Renaissance war was man nennt Historismus, es ist nicht die Zeit von heute, es ist irgendwie eine Erwähnung, ein Andropäer, italienischer Renaissance und das hatte natürlich einen Sinn, der Sinn war, dass man denkt, wow, das ist wirklich...
11:35
S…
Speaker 1 (Etienne)
Die Letterloiter, das ist ein wichtiges Ort, das ist religiös, das spricht nach Denken, nach Wissen, nach alter Tradition der Universität. Und es gab sehr, sehr viele Denkmäler von dem zentralen Jahrhundert bis eigentlich mehr oder weniger heute. Und die waren, ich glaube, 99...
12:02
S…
Speaker 1 (Etienne)
Prozent Professorinnen, also Professoren eigentlich von der Universität Wien. Und vielleicht kennen Sie Rudolf Kölsch, ich habe nur ein Beispiel genommen, aber er ist ziemlich bekannt. Er ist ein wichtiges Anthropologie. Gibt es jemanden, der Anthropologie auch studiert?
12:18
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ja, also Rudolf Bösch ist ein Film, vielleicht kennen Sie schon diesen Namen, er ist einmal der große Professor der Anthropologie hier am Anfang der 20. Jahrhundert in Wien. Er ist eine interessante Person, er ist auch ein bisschen heutzutage eine komplizierte Person, weil er hat viel menschliche Überreste gesammelt in verschiedenen Kontexten. Von daher ist er ein bisschen heutzutage diskutiert. Aber das ist genau das Punkt mit Kulturerbe. Es gibt einen Moment, wo man ein...
12:47
S…
Speaker 1 (Etienne)
Denkmalmacht zum Beispiel und danach gibt es manchmal Kontroverse. Nicht immer, aber ziemlich viel. Ich gebe nur ein bisschen Beispiele. Die haben das wahrscheinlich alle gesehen. Das sind alle große Physiker, Philosophen und so weiter als Anthropologen der Universität Wien. Und wie gesagt, der Stil ist nicht genau progressiv. Also es wurde nicht als ein 7. Jahrhundert beschreibt geworden.
13:20
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das ist wirklich so ein Revival, ein Renaissance-Revival. Ich weiß nicht, was Sie kennen von der Kunstgeschichte, wenn Sie das schon wissen oder sehen, aber das ist natürlich nicht so zeitgängig, 19. Jahrhundert. Es gab nur eine Frau, also einfach gesagt. Die Persönlichkeiten des Wissens waren nur Männer. Und das war ganz, also ziemlich
13:51
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ein großes Kontroverse an der Universität im 20. Jahrhundert und insbesondere am Anfang des 23. Jahrhunderts.
14:02
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und es ist nicht so, dass es keine interessante Frau oder gelernte Frau oder Frauen, die studiert hatten. Es gab eigentlich Frauen im Doktorat. Es gab eigentlich Frauen, die unterrichten können. Es gab das. Aber das war nicht die Interesse. Das war nicht die Entscheidung. Die Entscheidung war anders. Es war sehr klar. Eine Entscheidung der Zeit, wenn man so sein wollte.
14:28
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und das war 100%, also 99% männlich. Es gab nur eine Person, sie bleibt auch, sie hatte kein Porträt, sondern nur eine Plata mit einer Beschreibung ihrer Namen, ihrer Aktivität als Schriftstellerin.
14:46
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist noch ein bisschen eine Frage an der Uni, weil man geht noch in diesem Raum, ich zum Beispiel als Professorin oder Sie als Student, und die fragen sich vielleicht, okay, habe ich eigentlich einen Platz in diesem Wissen?
15:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Vielleicht nicht, wer weiß. Also mindestens nicht wirklich ein Platz im Raum. Und das ist die Frage mit Kulturarbeit. Ich probiere es zu erklären. Es ist nicht nur eine Frage von Stehen, eine Frage von Schönheit, eine Frage von Wichtigkeit. Es ist eine Frage, von was wollen wir uns erinnern. Und das ist nicht eine neutrale Frage, das ist eine politische Frage. Es gibt Leute, die entscheiden, okay, sie schon, die anderen nein.
15:28
S…
Speaker 1 (Etienne)
Er schon, er schon, der nicht. Und ich glaube, man muss wirklich verstehen, also Kulturerbe ist ein Prozess von Selektion und das ist ein politisches Prozess, wo man sich absichtlich entschiedet für oder gegen.
15:45
S…
Speaker 1 (Etienne)
Für einen Teil unserer Geschichte, für einen Teil unserer Universität Geschichte, ich zum Beispiel, ich gehöre zu dieser Geschichte, ich bin ein Frau Professor, aber jeden Tag ich gehe in diesem Haus und ich frage mich ein bisschen ab. Wirklich? Und ja, schon. Also, ich bin nicht die Einzige, die sich fragt.
16:05
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und es gab seit 20 Jahren, ein bisschen weniger, andere Leute, andere Frauen, auch vielleicht andere Männer, andere Künstlerinnen, die sich fragen, okay, wie kann es sein? Wo sind die Frauen? Wir wissen, dass sie haben studiert, wir wissen, sie waren an der Uni, wir wissen, sie haben publiziert, wir wissen, sie haben... Und warum sind die nicht da? Können wir etwas machen? Weil die Frage, ich glaube, das ist eine Frage für uns alle, es ist nicht...
16:34
S…
Speaker 1 (Etienne)
nur um zu denken, okay, das war so in der Zeit, Schluss. Aber vielleicht eine andere, eine zweite Frage ist, okay, kann man eigentlich etwas machen dagegen oder dafür, wenn man glaubt, dass es gut ist? Das kann auch sein. Und es gab mindestens zwei Projekte. Und eine Projekte ist dieses Projekt, der Mühe reicht es.
16:59
S…
Speaker 1 (Etienne)
von 2009. Hat jemand dieses Projekt schon gesehen? Weil es ist noch da. Nein, es ist interessant. Also, wenn Sie dieses Lied sehen, verstehen Sie, was die Künstlerin gemacht hat? Was war Ihre Idee?
17:16
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ihre Idee war, die Präsenz von Frauen zu betonen, aber in einer irgendwie symbolisierten Weise, wo man sieht nur das Schaden der Frau am Boden. Verstehen Sie, was ich meine? Und sie wollte die Invisibilisierung der Frauen betonen. Interessanterweise, das ist fast nicht sehbar.
17:42
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich glaube, das ist ein interessantes Projekt an der Uni, aber ich frage mich ein bisschen, okay, es gab ein Denkmal, es ist Akade auf, jetzt gibt es ein zweites Denkmal, dieses Projekt, ein künstlerisches Projekt im erforderlichen Raum, das niemand wirklich sieht eigentlich. Können wir...
18:02
S…
Speaker 2 (Etienne)
Anders können wir besser machen. Und Sie verstehen ja, ich habe schon am Anfang gesagt, okay, Kulturerbe ist eigentlich ein Battleground, ist auch ein Feld, wo man sich schreibt ein bisschen und von daher hat vielleicht Trump entschieden, dieses Wort wegzunehmen.
18:18
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und man diskutiert auch, es gibt Projekte und Gegenprojekte und auch Gegenprojekte, alles hier an der Uni. Also bitte nächstes Mal, wenn Sie gehen, im Hauptgebäude gucken Sie, wenn jemand sieht diese Frau, die Unsichtbarkeit der Frau im Prozess. Da geht es so gut, dass man es nicht sieht.
18:41
S…
Speaker 2 (Etienne)
So andere Projekte später, andere Künstlerinnen, alle Künstlerinnen, auch von einer Generation von Frauen, die in Österreich jetzt 60 Jahre sind, 70 Jahre sind und die sehr stark engagiert, sehr feministischen waren.
18:57
S…
Speaker 2 (Etienne)
Es ist nicht irgendwie meine Generation, es ist die Generation mehr von meiner Mutter, aber ich finde es sehr interessant zu sehen, was diese Frau zu sein hat. Und ich frage mich auch an mich, wenn Ihre Generation mitmachen will, was zu machen gibt. Sie hat ein anderes Konzept genommen.
19:18
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es hat sich gesagt, okay, ich will nicht Professorin der Universität, ich will eine symbolische Ausstellung mit wichtigen Frauen, auch Cleopatra, also wirklich, whatever Frauen, also große, wichtige Frauen, denn ich will eine symbolische Ausstellung von Büsten machen. Und das war dieses Projekt Radical Boss. Und das war mehr sichtbar.
19:42
S…
Speaker 2 (Etienne)
So, das heißt der Goldene, Clara, Wüste, wo es gibt auch die Namen der Frauen, eine Beschreibung. Okay, das ist zum Beispiel Georg-Badran. Also keine direkte Beziehung zu Wien, aber eine Beziehung zu Weidlichkeit.
20:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
eine Sonderausstellung. Und ich glaube, es ist interessant zu denken, was ist eine permanente Ausstellung, was ist eine Sonderausstellung, was können wir machen, wenn wir eine permanente Ausstellung machen und was können wir nicht unbedingt machen. Man muss bestimmen, wem einer ein Denkmal macht, zum Beispiel wie dieses Denkmal.
20:20
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist nicht nur eine Künstlerin, die sagt, okay, I'm going to do that. Es ist nicht so einfach. Es gibt viele Leute, man muss politisch machen, man muss mit der Uni diskutieren, mit dem Direktor diskutieren, mit dem Kulturerbe diskutieren. Und von daher sind diese Projekte, die wirklich bleiben, ein bisschen mehr unsichtbar.
20:45
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das resultat eigentlich als ein anderes Prozess. Was sie gemacht hat, war viel mehr spontan und auch nicht gemacht, um wirklich zu bleiben. Das ist natürlich ein anderer Tempo, eine andere Permanenz.
21:31
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es gab zehn Jahre für eine große Entscheidung, sieben bestimmten Fragen permanent auszustellen. Das war ein großer Schritt weiter, wenn man so sagen will.
21:49
S…
Speaker 1 (Etienne)
Man hat sich entschieden, vielleicht haben Sie diese Büste gesehen. Ich glaube, dieses sieben Büste und dieses Plakat, das wir gesehen haben, das macht insgesamt acht Büsten. Um fast 200. Das ist notwendig, aber das ist natürlich besser als nichts.
22:07
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und jetzt hat der Senat entschieden, und das ist auch interessant zu verstehen. Denkt mal, Kultur ist nicht nur ich entscheide oder sie entscheide oder der Rektor entscheidet. Nein, es ist etwas politisches. Es hat mit der Stadt Wien zu tun und manchmal auch mit Österreich, Islam zu tun. Und jetzt, die haben also entschieden.
22:28
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das war geschlossen. Ich finde das sehr interessant. Sie haben an sich gesagt, oh la la, aber wir fragen alle, die wollen People of Color, die wollen Frauen, die wollen Queer. Nein, es ist zu viel. Wir wollen nicht mehr. Aber das ist auch eine Entscheidung. Man kann nicht immer, also ein Blankmann transformieren und transformieren. Sie haben gesagt, okay, wir haben unser Maximum gemacht. Jetzt Schluss für dieses Akademum.
22:55
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich frage mich, ich frage Ihnen, wenn Sie noch Ideen haben. Vielleicht ist es sehr interessant eigentlich. Ich fürchte, man kann nicht so viel machen, aber ich glaube, es wäre interessant zu denken, okay, ich bin eine Studentin erstes Jahr, ich gehe jeden Tag, ich mache keinen Auf, ich sehe acht Fragen, ich nehme Ihnen ein sehr großes Total. Ich will mehr, vielleicht fragen Sie jemanden, aber ich frage mich, ob es wirklich...
23:23
S…
Speaker 1 (Etienne)
machbar sein kann, etwas zu verändern. Oder vielleicht reicht es so, vielleicht ist es auch gut, weil man kann sich zeigen, natürlich, das war im 19. Jahrhundert, man muss die Zeit verstehen, die Zeit war so, das war sehr fundamentalistisch, und von daher, man muss nicht, und das ist eine große Diskussion mit der Kulturarbeit, man muss nicht transformieren, was einem an den Fall ist, zeigbar. Das kann auch sein. Es gibt auch diese Stimmen, die sagen, okay, so war es, es ist auch kein Hof, unsere Universität.
23:51
S…
Speaker 1 (Etienne)
war so gemeint im 19. Jahrhundert, das heißt nicht, dass wir einverstanden sind, aber wir entscheiden oder wir sind einverstanden zu denken, okay, so bleibt es. Ja, will jemand etwas sagen? Soll ich weiter? Also, kleines Aber. Kennen Sie diese Person? Kennen Sie? Er war längst wichtig für uns in der Kunstgeschichte.
24:23
S…
Speaker 1 (Etienne)
Er ist einer unserer interessanten, wichtiger Kunsthistoriker an der Uni Wien. Er war Professor hier, Julius von Schlosser. Mir gehört jemand? Ja, einige von uns.
24:41
S…
Speaker 1 (Etienne)
Er ist ein interessantes Professor, er hat unglaubliche Bücher produziert. Er ist auch Teil unserer Geschichte an der Uni und unserer Geschichte in der Kunstgeschichte. Das ist ihm eigentlich.
25:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich bin dort und natürlich, das ist voll unprofessierte Kunstgeschichte, ich bin gleich, ich auch vielleicht, obwohl ich weiß, es ist geschlossen, aber trotzdem, ich habe dieses Corporate-Moment, wo ich denke, okay, das wäre schön. Aber der Künstler, der dieses Fuß gemacht hat, Josef Thorak, vielleicht haben Sie von ihm gehört oder auch nicht.
25:24
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ja, genau. Wollen Sie etwas sagen oder nicht? Wenn Sie... Nein. Wer er war? Ja. Genau. Eine sehr, sehr wichtige Person von der Naturgeschreiber, der Künstler, nicht der Kunsthistoriker. Kunsthistoriker war aktuell. Nur ein Wurf von der Kunsthistoriker von Julius von Schlösser. Da hatten Sie unglaubliche...
25:50
S…
Speaker 1 (Etienne)
Er hat viele unglaubliche Bücher geschrieben. Die Geschichte der Porträtwiederei im Wachs, vielleicht haben Sie davon gehört. Für mich, ich habe über diese Dioramen gesprochen am Anfang, wo ich diese Malekäns-Coupets geschrieben habe. Und für mich dieses Buch von Julius von Schlössler war sehr, sehr hilfreich und wesentlich. Er ist wirklich jemand, der interessante, unglaubliche Pionierabforschung gemacht hat. Aber der Künstler,
26:21
S…
Speaker 1 (Etienne)
Der Geweffer ist einer der größten, der bekannteste, der wichtigste und vielleicht der schlimmste Christa der Nativischen. Das heißt, dass wenn man das Buch von Julius von Schlosser sieht, man hat, oder ich habe zum Beispiel, bestimmte Emotionen. Ich bin froh, Julius von Schlosser zu sehen. Ich frage mich, es ist wirklich eine Frage, ich frage mich, ob es wirklich...
26:51
S…
Speaker 1 (Etienne)
Okay, dieses Bild oder dieses Künstler zu sehen. Und das ist eine Frage, ich will diese Frage nicht antworten, sie soll das antworten für sich selbst oder in ihrer Forschung, aber das ist eine Frage, dass man sich fragt. Ja, Sie haben alle gehört, aber das finde ich klar war über diese Strukturen, worin Sie da problematische Leute oder problematische Künstler mitgemacht haben, zum Beispiel Kim. Und die Frage ist eigentlich, was machen wir?
27:19
S…
Speaker 2 (Etienne)
Ich glaube, in der Uni ist es nichts geschrieben, aber ich glaube, es gibt einen Q-Akkord, dass man es gerne kann und dann, wenn man das Klöckchen findet, man gerne ein bisschen mehr über diese Geschichte, also über den Künstler gehören. Aber sonst, das bleibt. Also geschlossenes Ensemble, geschlossenes Denkmal, so es bleibt so. Und wie gesagt, ich möchte nur noch ein paar Beispiele geben, aber der Josef Thorac, der kommt aus Wien.
27:46
S…
Speaker 2 (Etienne)
ist wirklich eine wichtige Person für den Nazi-Regime. Also Hitler war ein großes Fan, hat ihn gesammelt, die waren befreundet. Es ist wirklich nicht nur eine Person, die keine Meinung hatte, es ist wirklich eine Person, die sehr wichtig für die Regime war, bis Ende und erst in Deutschland gestorben.
28:08
S…
Speaker 2 (Etienne)
Vielleicht haben Sie davon gehört, von diesen großen deutschen Kunstausstellungen, das war diese Reihe von Ausstellungen in Deutschland für Nazi-Künstler gemacht.
28:21
S…
Speaker 2 (Etienne)
Er war dort und er ist sehr viel gemagte Frau, sehr starke Männer, aber wir kennen diese ästhetische Interesse von Nazismus und Faschismus insgesamt. Und er hat diese Struktur gemacht. Jetzt ist nämlich die Frage, wenn Sie gehen morgen, denken Sie an mich, also machen Sie sich eine, was mache ich damit?
28:47
S…
Speaker 2 (Etienne)
Was oder nichts? Vielleicht reicht es so. Der QR-Code ist nicht wirklich sehbar. Ich habe das erst nicht gesehen, aber jemand hat mir gesagt, ja, jetzt geht der QR-Code um zu erklären. So, vielleicht das reicht. Es ist auch interessant, ich möchte das auch nur betonen, es wurde in 1955 installiert. So ist es nicht, dass es war.
29:12
S…
Speaker 2 (Etienne)
in den 30. Jahren installiert. Es war nach dem Regime. Das heißt, es kommt ein bisschen nicht zu wissen, wenn es so spät installiert war. Von daher ist es eine Entscheidung und die Entscheidung bedeutet kein Problem. Kein Problem für uns, es ist nicht wichtig, diese Finsterin hat die Meinung, wer weiß.
29:35
S…
Speaker 2 (Etienne)
Es ist nicht unser Problem. Also in meinem Bereich von Kultur-App, es ist ein bisschen unser Problem. Zu denken, was ist ausgestellt, wer hat was gemacht, was wollen wir damit machen? Es geht um die Vergangenheit oder auch um die Gegenwart und für die Zukunft. Was will ich als Professorin, dass du als Tutorin siehst, jeden Tag will ich das? Nicht sicher.
30:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber vielleicht. Das ist Ihre Anwalt. Meine Anwalt ist nicht so wichtig. Ich habe ein zweites Beispiel. Ich habe viel über die Uni genommen, weil ich glaube, wir sind andere Unis und warum nicht zu sprechen über etwas, das wir eigentlich nicht. Also ich als Professorin, das ist irgendwie mein Hurricane, glaube ich. Sigrid Skopf. Kennen Sie dieses Beispiel? Will jemand etwas sagen über dieses Beispiel?
30:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wollen Sie? Nein? Ja? Das ist interessant. Wissen Sie, woher es kommt? Sie haben das wahrscheinlich alle gesehen, oder? Wann wurde das gemacht? Es war ursprünglich im Aula. Es wurde um 23 Uhr errichtet. Von der deutschen Studenschaft.
31:22
S…
Speaker 1 (Etienne)
Eine Gruppe von deutschen Studierenden, die wollten, und es ist ein Zitat, Ehre, Freiheit, Vaterland, denn in Ehren gefallen Helden unserer Universität. Das wurde in den 20er Jahren, so ein Jahrhundert früher.
31:43
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es wurde gemacht als ein Monument, die die Leute, die im ersten Weltkrieg getoten werden, also die Männer, die im ersten Weltkrieg getoten werden, signalisieren und auch als Denkmal funktionieren, als Erinnerungsort funktionieren, wo man sich wirklich erinnern sollte an diese Männer. Und ich habe einige Daten für Ihnen.
32:13
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es gab, wie im Akkadodorf, alles dieses Akkadodorf ist wirklich spannend, ehrlich gesagt. Es wurde diskutiert, können wir wirklich dieses Monument bleiben, weil es war progressiv bekannt, dass diese Gruppe von Studierenden waren auch, um das nett zu sagen, sehr nationalistisch und auch sehr antisemitisch.
32:35
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und die waren natürlich auch diese Wörter, die Ehren gefallen, die Helden unserer Universität. Alles war nicht total neutral die Beschreibung, sondern wirklich die Signalisierung von einer Ethos, die im zweiten Weltkrieg sehr proeminent sein wird. Und das war die Geschichte des Assemblies am Anfang. Und später wurde es entschieden, das zu zerstören. Das ist, was Sie sehen. So zum Beispiel.
33:04
S…
Speaker 1 (Etienne)
um das Monument wirklich besser zu kontextualisieren. Ich glaube, ich gehe davon ab, dass ja alle dieses Kopf gesehen haben. Das wurde zerstört, signalisiert und das wurde besser gemacht, als von der jüdischen Chausser-Porträt, weil es gibt ein kleines Text, wo man lesen kann, das war eine sehr nationalistische...
33:30
S…
Speaker 1 (Etienne)
an die semitische Gruppe von deutschen Studenten in der Zeit, das kann nicht mehr eine Uni sein, aber es kann auch nicht wirklich zerstört werden, so die haben wir diese Kontextualisierung gemacht und eine kleine Erkennung gemacht. Was ich betonen von da ist, das Kulturerbe ist mir fest irgendwie, es ist immer ein Prozess und es gibt Momente, wo man sagt, ja, nein, das geht nicht, Momente, wo man sagt, boah,
33:57
S…
Speaker 1 (Etienne)
Okay, warum nehme ich das? Das ist kein Problem. Und es gibt Leute, die machen diese Entscheidungen. Und das sind natürlich auch politische Entscheidungen. Wollen Sie wählen, ganz kurz, wer findet das eine gute Lösung? Sagt so. Ein bisschen klarer, gute Lösung. Okay, eben schlechte Lösung. Okay, wollen Sie etwas sagen?
34:26
S…
Speaker 2 (Etienne)
Also laut, wenn es nicht so schassig ist. Ja, ich denke, man soll es generell stehen lassen, weil in der Hand hat es eben mehrmals auch andere Politiker nie wieder, dass wir das nicht vergessen dürfen. Und wie gesagt, solche Dinge irgendwie zu ändern, naja, um dann wirklich zu denken, also wie gesagt, meiner Meinung nach. Ja, klar. In die Zeit quasi versetzen und es wirklich so zu sehen vielleicht und vielleicht die Zeit besser verstehen.
35:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich weiß nicht. Was meinen wir Sie? Ja.
35:31
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber es gibt eine kleine Diskussion über heute. Wir können dann auch wiederkommen, ja? Ja. Wie will jemand, dass er gerne zerstört? Und kann auch hier radikale Lösungen denken. Manchmal ist Zerstörung auch eine Einigkeit. Niemand will nicht zerstören. Okay, es ist gut. Ja, ja, ja.
36:31
S…
Speaker 2 (Etienne)
Also vielleicht etwas, das ich gehört habe und ich habe das nicht, also selbst nicht gesehen, aber ich habe gehört und ich sage das, weil ich glaube, das ist interessant. Es gibt dieses Nicht-Traure-Signal hier und man kann sich ein bisschen verstehen, aber warum Nicht-Traure in einem Monument oder Denkmal, warum dort so nah zum Monument? Wer braucht das eigentlich? Wer braucht hier? Und ich habe gehört, dass es das Video geworden ist an einem Tisch.
37:01
S…
Speaker 2 (Etienne)
für eine recht extreme Gruppe, also Identitären, die wieder eben den Begriff aufgeben und rauben und diskutieren machen und essen, Picknick machen und so weiter. Ich glaube, das ist interessant zu wissen, dass es gibt eine Geschichte, diese Geschichte ist noch lahm, es ist auch vielleicht noch nicht fertig und dieses Display ist jetzt als Tisch benutzt.
37:24
S…
Speaker 2 (Etienne)
habe ich nicht selbst gesehen, aber habe ich gehört und ich habe mich wirklich gefragt, warum dieses Nicht-Trauerns-Signal. Vielleicht nächstes Mal, wenn Sie gehen, gucken Sie ein bisschen, was passiert, weil es wurde transformiert und transformiert, aber wieder transformiert. Es ist nicht, weil mein Zerstörer ein bisschen oder weil meine kleine Erklärung schreibt, dass die Wertschöne sozusagen oder die politische Meinungen wirklich zerstört sind.
37:53
S…
Speaker 2 (Etienne)
Und das ist auch ein bisschen eine Ambiguität mit der Kulturerbe. Man kann viel verändern im Sinne von Kulturerbe. Man kann Statuen verändern, man kann Skulpturen verändern, aber man kann nicht unbedingt Ideen haben.
38:07
S…
Speaker 2 (Etienne)
verändern. Manchmal ist das zusammen und manchmal ist das nicht zusammen. Manchmal gibt es ein Prozess von Wiederappropriierung, was ich eigentlich als Wissenschaftlerin sehr spannend finde, nicht als Person, aber als Wissenschaftlerin sehr spannend finde, ist, dass es bleibt noch eine Meinung und die Leute, die diese Wörter auch haben, haben ziemlich gut verstanden, dass diese Wörter noch da sind.
38:35
S…
Speaker 2 (Etienne)
Deswegen, also Zerstörung ist wahrscheinlich nicht eine gute Lösung, aber es ist auch interessant zu denken, okay, aber jetzt, was passiert? Und ist es genug, dieses kleines, nicht rarem Signal zu haben? Wahrscheinlich hat jemand von der Uni das gemacht. Die haben sich gesagt, ach, wir sollen etwas machen, okay, ich habe eine Idee, dieses Signal, dann die kommen, die gehen weg. Wahrscheinlich, ich war nicht in diese Diskussion, aber es ist spannend zu denken, okay, was ist die Antwort der Universität?
39:05
S…
Speaker 2 (Etienne)
Natürlich haben wir alle verschiedene Meinungen und haben alle verschiedene Werte. Das ist auch normal an der Uni. Es braucht nicht zu sein, dass wir alle gleich denken. Aber diese Frage ist die Frage, die wir uns in dem kulturellen Bereich fragen. Und wie gesagt, es geht nicht nur oder nicht eigentlich viel.
39:25
S…
Speaker 2 (Etienne)
über das Stil des Monuments, des Denkmals, nicht unbedingt auch über die Künstlerinnen, die das gemacht haben, es kann sein, aber es geht um, wie und was wir uns erinnern wollen und was wir machen mit der Vergangenheit heute. Das ist kulturell. Es geht um Vergangenheitsmanagement, wenn Sie wollen. Was machen wir mit unserer Geschichte, mit unseren Denkmälern?
40:02
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber will jemand etwas sagen? Das war der erste Teil des Vortrags.
40:13
S…
Speaker 1 (Etienne)
Verstehen Sie, was kulturelle, also cultural heritage ist in der Kunstgeschichte? Verstehen Sie, wie es ähnlich ist? Es ist zeitige Kunstgeschichte, aber es ist auch spezifisch. Es ist vielmehr politisch und vielmehr über Widerstellung, Wiederinszenierung, Zerstörung oder Wiederinszenierung von Kunst. Nicht nur Kunst per se, sondern auch Kunst und manchmal auch nicht so viel Kunst eigentlich.
40:50
S…
Speaker 2 (Etienne)
Gibt es noch eine andere Gedenkstätte für die Gefallenen im Ersten Weltkrieg an der Uni? Nicht, dass ich weiß. Macht das einen Unterschied? Ja.
41:05
S…
Speaker 2 (Etienne)
Es ist eine Frage, ich glaube, ja. Es wäre schwieriger, dann den Sigrid's Kopf zu entfernen oder zu zerstören, wenn es keine andere... Ja, ja. Ja, ja.
41:19
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ja, ja klar, es ist Teil der Diskussion, vielleicht auch die Diskussion, die wollen wir heute über die Leute von der ersten Weltkrieg in uns erinnern oder nicht. Es ist natürlich eine Frage von Generationen, ich habe den Namen vielleicht die neue Generation, also interessiert sich nicht so viel für diesen ersten Weltkrieg, aber vielleicht nicht. Vielleicht haben sie ein bisschen weniger Konnexion. Aber es gibt auch sehr viele Dinge, wo es keine Monumente gibt.
41:50
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich kann wirklich denken an Sexismus, viele Öpfe, Rassismus. Es gibt wirklich viele Themen, wo man kein Denkmal machen will. Und es gibt einige Themen, wo man ein Denkmal machen will. Und die Frage ist, wer entscheidet, was wir uns erinnern? Und wer entscheidet, was im öffentlichen Raum ist? Verstehen Sie, was ich meine? Es ist die Frage ihrer Generation, glaube ich, auch.
42:18
S…
Speaker 1 (Etienne)
So, ich habe diese kleine Beschreibung von Wörtern, um das wir verstehen, welche Vergangenheit ist, was ist geschehen. Geschichte ist schon etwas ein bisschen anders.
42:30
S…
Speaker 1 (Etienne)
Selektive Versuche, Geschehnisse zu beschreiben. Ich habe Walter Benjamin als Beispiel genommen, das ist ein deutscher Kunsthistoriker. Vergangenheit und Geschichten sind schon nicht genau gleich. Ich glaube, wir verstehen das alle. Geschichte ist die Arbeit, das wir machen, oder Kunstgeschichte in unserem Fall, aber auch Geschichten. Wir schreiben einen Diskurs, wir schreiben eine Narration. Es ist nicht 100% die Vergangenheit. Es ist unsere.
42:59
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und deswegen ist es schon ein bisschen kompliziert, aber natürlich probieren wir alle an der Uni eine informierte, positionierte, kritische Geschichte zu schreiben, aber das ist schon ein selektiver Versuch. Gedächtnis ist noch ein bisschen anders und es geht nicht wirklich...
43:24
S…
Speaker 1 (Etienne)
nur um der Vergangenheit oder um der Geschichte, sondern um was wir uns erinnern können oder wollen. Und es ist auch ein bisschen etwas Privates. Manchmal haben wir ein paar wenige Gedächtnisse.
43:39
S…
Speaker 1 (Etienne)
Vielleicht, ich erinnere mich an einen französischen Teil der Zeit im Weltkrieg, zum Beispiel. Meine Großmutter war okay, ich habe Gedächtnis, aber das ist wahrscheinlich ganz anders, als was Sie von Ihrer Familie sich erinnern können, im Österreich, das war wahrscheinlich ein anderes Gedächtnis. Und ein Denkmal oder Kulturer war, und das ist das, ich will, wer sich das nicht verstehen können, ist ein zeitgenössisches Produkt.
44:05
S…
Speaker 1 (Etienne)
dass auch Geschichte und Erinnerung für die Zukunft geformt wurde. Und ich glaube, das ist wirklich key. Also es ist nichts, ich habe am Anfang gesagt, ich will nicht vorstellen, ich will nicht sagen, wer ich bin, was ich gemacht habe, weil ich schreibe und ich spreche nicht von nirgendwo. Ich bin jetzt hier.
44:25
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ihnen von einer Generation, ich habe das und das und das stirbt und so weiter. Und Kultur ist gleich. Es ist ein Produkt, das man macht in den 10. Jahrhundert, in den 20. Jahrhundert, in den 21. Jahrhundert, wo man entscheidet. Ich will das und das diskutieren. Ich will mich nicht um diese Aspekte erinnern und nicht um diese Aspekte. Das ist irgendwie eine Wahl. Verstehen Sie alle, was ich meine? Es ist eine Wahl, das man macht.
44:54
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und man kann sagen, oh, also das ist wichtig, aber wichtig für wen?
45:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Frage. Es ist natürlich, es gibt Dinge, die wichtig für uns alle sind. Ich hoffe.
45:04
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber ich kann mich auch vorstellen, dass es gibt Dinge, die wichtig für mich sind und nicht wichtig für ihnen sind. Ich weiß nicht, feministische Kämpfer in der 90er, ich will gerne ein Denkmal, wo ist mein Denkmal? Niemand hat mein Denkmal gemacht. Aber ich bin sicher, dass sie alle diese Wünsche haben. Von daher, es ist politisch, weil es gibt Leute, Instanzen, die sich entscheiden, etwas von der Vergangenheit.
45:32
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber auch für die Zukunft, weil es bleibt. Zum Beispiel dieses Signal-Kopf, wenn man geht unter Zeit und man sieht diese, man kann über diese erste Weltkrieg denken und wenn man das nie sieht, dann vergisst man ein bisschen, wenn man keine persönliche oder Familie beziehung, dann denkt man nicht daran. Deswegen ist es dieses Denkmal-Idee, dass man sich erinnert und dass man sich...
46:01
S…
Speaker 1 (Etienne)
dass man weiß und es gibt auch natürlich sehr, sehr, sehr viele Dinge, dass man nicht weiß und dass man sich nicht erinnert und das ist normal, aber deswegen sind Leckmaler lustig, wer entscheidet, was man sich erinnern muss. Und manchmal, ich bin einverstanden, aber manchmal, nein, das ist überhaupt nicht meine Priorität und deswegen gibt es Schreit.
46:22
S…
Speaker 1 (Etienne)
Klar, das ist klar die Idee, ich glaube. Ich glaube, man muss verstehen, es ist nicht, wir wollen die Vergangenheit zerstören oder wir wollen die Geschichte zerstören oder wir wollen das Gedächtnis zerstören. Aber man muss auch denken, okay, aber das Denkmal ist nicht mitragend. Jemand hat sich entscheidend, das zu nur Männern machen, aufzubilden. Das war eine Entscheidung. Es ist nicht, ich will nicht die Geschichte zerstören. Ich glaube, die Geschichte war eigentlich anders. Es gab Fragen.
46:49
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber jemand hat sich entschieden, oder viele Leute, eine Gruppe von Leuten, wahrscheinlich auch eine Gruppe von Männern, aber sie hat sich entschieden, nein, das ist nicht richtig, das ist das Denkmal, das wir haben, das wir holen. Und die Geschichte ist viel mehr, und die Gefänglichkeit ist viel mehr, aber das ist nicht sehr sehbar. Vielleicht kennen Sie einmal diesen Namen, Pianora, es ist jemand, der sehr wichtig ist, mindestens in der...
47:17
S…
Speaker 1 (Etienne)
Was wir nennen Memory Studies, Gedächtnis Studies in Frankreich und er hat viel über Memoire und Histoire, also teorisiert Erinnerung und Geschichte. Und er sagte, genau was ich erkläre, es ist nicht, weil man dieses Sigrid Kopf zerstört.
47:36
S…
Speaker 2 (Etienne)
dass man die Geschichte des Essen-Weltkriegs zerstört. Aber wenn man zerstört ist, zieht den Kopf, was man zerstört will, mindestens, sind diese Pränaxi.
47:50
S…
Speaker 1 (Etienne)
nationalistische Studierenden, die ganz für Deutschland waren, für eine sehr antisemitische Deutschland waren. Das will man zerstören, nicht wirklich die Geschichte, sondern das Erinnerung, der Erinnerung. Und er sagt, es gibt Orte der Erinnerung, die sind symbolisch.
48:07
S…
Speaker 1 (Etienne)
Deswegen denkt man ja, diese Clipse, diese Gebäude, wo man sich um sich erinnert, aber das kann sich auch verändern. Das ist nicht unbedingt für immer. Aber das ist natürlich eine große Frage unserer Zeit. Sie haben alles von Cancel Culture gehört. Wollen wir das behalten? Wollen wir wegmachen? Aber wer entscheidet? Wie können wir die Gesellschaft transformieren? Oder wollen wir alles? Weil es ist alles wichtig und ist es möglich.
48:52
S…
Speaker 1 (Etienne)
Was wir generell sagen in Kulturerbe ist, es gibt materielle Kulturelle und immaterielle Kulturelle. Es sind zwei Seiten. Es gibt etwas, was man sieht, aber es gibt auch Tanzen, es gibt auch Singen, es gibt auch Performancen, es gibt auch nicht nur diese Gebäude, diese Strukturen, sondern auch alles, was da mitkommt oder nicht damit kommt, also wirklich Traditionen von
49:23
S…
Speaker 1 (Etienne)
Lese, ich weiß nicht, Performance, Tanzen, was man macht im Frühling zum Beispiel, dass man sich nicht immer wirklich verkörpert in etwas.
49:35
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und jetzt ist der Ness, zu sagen, wirklich Karate geht es inzwischen. Es hat diese beiden Seiten. Es kann Tenshippo, Intenshippo sein, aber manchmal und fast immer eigentlich, ist das zusammen. Es ist, ein Teil ist nicht physisch und ein Teil ist auch physisch. Weil es geht nicht nur über ein Ding, es geht auch mit, was damit geht, was man sich damit erinnern will.
50:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ein Beispiel, also ein Zitat geben, um zu erklären, okay, wie wurde heute? Man fragt mich, dass man eigentlich ziemlich oft fragt, okay, was ist Kulturerbe? Ich nehme gerne diese Definition oder diese Zitate, die ich zusammen lesen kann.
50:34
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also die Idee ist zu sagen, okay, es ist nicht eine Kirche, es ist nicht Kultoerbe, weil es schön ist. Es ist Kultoerbe, weil es ein Grund ist, wo...
50:41
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wenn diese Kirsche insbesondere wichtig ist, oder zum Beispiel, ich gebe immer dieses Beispiel.
50:49
S…
Speaker 1 (Etienne)
voll ist nicht kulturell per se, aber wenn es voll wurde, das Telefon von Lady Gaga, es wäre ganz anders. Das heißt, es ist leider nicht Lady Gaga, aber was wichtig ist, ist nicht das Ding nur, aber auch die Geschichten, die damit passen. Es ist wichtig, weil es gehört zu einer Tradition, es gehört zu einer Person, deswegen ist es kulturell, aber auch physisch, aber auch irgendwie
51:21
S…
Speaker 1 (Etienne)
Intangible. Verstehen Sie, was ich meine? Es ist nicht immer... Also etwas ist ständig in einem Museum, nicht nur weil es...
51:30
S…
Speaker 1 (Etienne)
ist schön oder besonders richtig, aber es kann nur sein, es kann ein sehr normales Objekt sein, aber richtig werden, weil es gehört zu einer wichtigen Person, es gehört zu jemandem, der wichtig ist. Deswegen ist es auch immer gut zu denken, es ist nicht nur das Ding, es ist nicht nur dieses Form, sondern auch zu wem es gehört, wer hat es benutzt, warum wird es benutzt und was kommt damit. Wie ich schon erklärt habe, es lief ein Selektionsprozess.
52:06
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und es gibt viele Diskussionen, weil es gibt auch viele Traditionen, die nicht als christlich verstanden werden. Vielleicht kennen Sie dieses Artikel, vielleicht haben Sie das auch gelesen. Und er schreibt wirklich, er hieß, er kommt von der Caribbean, also er hieß ihn in England. Und er schreibt, er sagt, okay, ich bin ein...
52:32
S…
Speaker 1 (Etienne)
eine Person von den Karabinen, aber meine Geschichte ist nie da gestellt. Meine Geschichte ist nie im Museum. Ich gehöre zu England, aber meine Geschichte, meine Tradition, meine Migrationsgeschichte, meine Musikradition ist nie da. Warum gehe ich zum, ich sage ja, Wien-Museum, also in diesem Fall nicht Wien-Museum, bin ich nie dabei? Ich glaube, das ist eine interessante Frage, dass man uns fragen kann, who's buried ich? Weil es gibt Leute, es gibt Gruppe, es gibt...
53:01
S…
Speaker 1 (Etienne)
Menschen oder Traditionen, die nicht als kulturell begesehen sind und nicht im Museum dargestellt werden. Und wer sagt, ich bin Teil der Kolonie, ich bin ein Person of Color, ich gehe zu allen britischen Museums und so weiter, ich sehe nichts von meiner Geschichte, nichts von meiner Tradition, nichts von meiner Familie.
53:25
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wer entscheidet das? Und von daher ist Heritage auch nicht nur inklusiv und schön und präsentierend und konservierend, sondern auch Exklusion. Es gibt klar Leute, vielleicht haben sie das nicht bemerkt, und das ist gut, wenn sie das nicht bemerkt haben, aber es gibt Leute, die das bemerken, diesen Nienteil der Geschichte, Nienteil der Tradition Nier, ich weiß nicht, zum Beispiel in Paris.
53:50
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also die Geschichte der Kolonisierung ist wirklich schwierig zu finden. Obwohl es ein großer Teil der französischen Geschichte ist, aber die Museen sagen das nie direkt. Da stehen sehr wenige Leute aus der ehemaligen Kolonie, diese Geschichte. Oder in der Schweiz, ich habe das Beispiel gesehen.
54:10
S…
Speaker 1 (Etienne)
Am Anfang er erzählt, ich habe diese Geschichte, die schweizerische, koloniale Geschichte im 18. Jahrhundert. Ich habe viele, viele Objekte im Museum gefunden. Das war nicht schwierig. Ich habe nur geguckt und ich habe gefunden. Aber das war nicht aufgestellt. Und das ist eine Entscheidung, dass man auch in Frage stehen kann. Vielleicht noch etwas, ja, ein bisschen closer to you. Also ich mache konkrete und dann ein bisschen Theorie und dann auch ein bisschen Konkretes.
54:44
S…
Speaker 2 (Etienne)
Funktioniert. Ja!
55:07
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also, die Nazi waren noch nicht da, wenn Carl Jungler da war. Er war nicht konkret ein Nazi. Er hatte ähnliche Zukunft. Also, danke, dass das bedeutet, dass Sie da waren. Sie verfolgen die Geschichte.
55:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wieder diese Frage, was wollen wir uns erinnern und wie? Das ist schon eine Art der Fotos. Ich glaube, das wurde erst geputzt. Habe ich als gut verstanden? Nein. Okay. Ja, Sie? Okay. Interessant. Sie wissen alle, was Kjellweger ist. Ich glaube. Es ist Teil der Geschichte von Wien und es ist natürlich interessant, aber ich will nicht die ganze Geschichte wiederholen, wenn Sie das alles wissen. Er war der Maier der Stadt bis 1910.
56:12
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das heißt, er war täglich nicht ein Leipzig, persönlich nicht ein Member von der Leipzig-Partei, aber er war natürlich eine sehr problematische antisemitische Figur und ich glaube, eine große Völlerung für Hitler als Inspiration mit seiner Politik. Ich glaube, er hat auch gute Dinge für Wien gemacht, oder das ist etwas, was ich verstehe von außerdem. Er hat viel über Land-Programmation gemacht, ich glaube, er hat auch einige gute Dinge gemacht, das ist nicht das, was ich lese.
56:39
S…
Speaker 2 (Etienne)
Aber natürlich, er hat auch
56:43
S…
Speaker 1 (Etienne)
eine unglaubliche, problematische Karriere gehabt. Die Frage ist, vielleicht ist es nicht so klar, aber ich habe dieses Foto auch absichtlich so genommen, dass man ihn nicht sieht, weil ich habe mir gesagt, das ist wirklich etwas, das ich überlege viel in meiner Klasse, wie zeigt man etwas, ohne diese Gewalt wieder zu wiederholen. Verstehen Sie, was ich meine? Wenn ich normales foltere, komme ich mit einem großen Porträt von Milga und sage, gut, können Sie bitte
57:11
S…
Speaker 1 (Etienne)
Liebe Studierenden, wie ist meine Perspektive noch wieder mal eine Wiederholung von Gewalt? Ich wollte wirklich diese Struktur haben, wo man sie nicht sieht, und das ist nicht diese große Zelebration, weil das ist, was es war. Und wie Sie wissen, wie Sie sehen, das Monument, das Denkmal wurde nicht zerstört, aber vandalisiert. Also man kann vandalisieren sagen, man könnte auch sagen,
57:41
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also korrigiert. Das könnte auch anders gesagt. Also vandalisiert ist auch eine sehr starke Position. Wenn ich sage, das wurde vandalisiert. Oder wenn ich sage, das wurde korrigiert. Es ist auch eine andere Möglichkeit, das zu beschreiben. Also auch die Bilder, die wir zeigen, die Wörter, die wir benutzen, sagen etwas in Nicht-Neutral. So ist da eine große Diskussion über dieses Wort Schande, das wiederkommt, wiederkommt, wiederkommt. Und jetzt ist die Idee, dass man immer so dieses...
58:11
S…
Speaker 1 (Etienne)
so halten und das wäre eine Korrektur und natürlich es fehlt in diesem Monument seine antisemitische Gedenken. Es wurde nicht geschrieben, aber jetzt ist es geschrieben. Aber jetzt kommt wieder diese Frage, ist es Denkmalkultur, ist es Vandalisierung, ist es Korrektur, ist es eigentlich ein besseres Denkmal? Also vielleicht kann ich ganz kurz wählen, wer findet das?
58:39
S…
Speaker 1 (Etienne)
So, eine gute Lösung. Vandalismus oder Korrektur? Es ist eine Frage, von wie man spricht. Also Vandalismus? Sie finden das Vandalismus? Die Frage ist, was denken Sie an diese Situation? Muss es so bleiben? Fantasiert. Ja, nein? Ja, wählen. Ich bin auch Schweizerin, man wählt aktiv. So, nein. Okay, und was?
59:15
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und was denken die anderen? Soll es zerstört werden? Ja? Nein? Er ist gegen Zerstörung. Er empfiehlt alles. Okay, in einem Keller oder in einem Museum? Und ist das nicht Kontextualisierung irgendwie? Ich glaube, es gibt da jetzt eine kleine Beschreibung, oder? Also denken Sie, ich bin eine Touristin, ich komme aus Frankreich, ich lese kein Deutsch, ich komme, ich sehe dieses große Mann, Karl-Louis Gervitz.
1:00:00
S…
Speaker 2 (Etienne)
Vandalismus. Normal. Ich denke nicht, oh, what a bad guy. Ich denke, oh, cool. Oder? Aber wenn ich in dieser französischen Pröster, ich sehe das, Nazi und so, ich denke. Also, es ist vielleicht nicht sehr fein, aber es ist sehr effektiv, oder? Nein? Nein, Nazi ist definitiv falsch. Historisch falsch. Ja.
1:00:46
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das ist klar, das ist für mich das Problem. Man kann das schwierig sagen. Das gehört nicht zu der Periode. Also im Kopf, aber nicht in den Fakt. Die Nazi-Partei war nicht gegründet. Das ist ein Ding. Man kann das sein Fakt. Das können wir ja nicht diskutieren. Deswegen ist es auch kompliziert. Problematisch? Ja. Ja, die Gerüste wird gehen.
1:01:23
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich habe das nicht mitgebracht, ich habe das nur so. Aber haben Sie das nie gesehen? Ich habe nicht die Antwort und ich will nicht unbedingt die Antwort haben. Ich glaube, das ist die Frage, dass man sich fragen kann. Aber jemand, der in der Kulturarbeit, in dem Bereich Kulturarbeit arbeitet, der sich fragt, okay, was ist los, was passiert ist, wer sind die Akteurinnen, was ist produktiv, was ist nicht produktiv und wie können wir vielleicht weiterdenken?
1:01:55
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und es gibt, ich weiß, es gibt seit Jahren eine Diskussion in Wien, aber jetzt nicht wirklich große Effekte. Ja, das ist keine Kontextualisierung. Aber das hat einen Vorteil, das ist, dass man will sehen, man will verstehen. Es ist sehr attraktiv, aber es ist nicht historisch kontextualisiert. Eine Universität Professorin würde das nicht machen.
1:02:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber vielleicht ist es auch interessant zu denken, okay, ich würde einen Text schreiben, den niemand lesen wird. So, leider so, dass vielleicht zehn Leute gelesen werden, eine Studierende. Ich wollte noch kurz, weil ich sagte am Anfang, ich bin eine Spezialistin von 18. Jahrhundertfragen. Ich wollte nur ganz kurz erinnern.
1:02:56
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist nicht neu, statt Russisch zu zerstören. Wir waren das seit langem. Es ist nur ein Beispiel von der französischen Revolution.
1:03:08
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das war ein Monument zu Louis XIV, Louis XIV, und Sie können ihn sehen, er ist jetzt in diesem Blick mal, und er hat versklavte Menschen am Boden. Und die Revolutionäre, aber gut verstanden, das wurde im 17. Jahrhundert gemacht, aber am Ende des 18. Jahrhunderts wurde es zerstört. Die Leute hatten wahrscheinlich nicht auch Universitätsprofessorien.
1:03:35
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber die sind gekommen und die haben sich entschieden, das Tattoo von der King zu zerstören. Und nur ihn. Es war sehr erbrichlich und es ist nicht, weil die dumm waren und die glaubten, das ist wirklich das King, das ist wirklich das King. Aber das ist der König. Die wollten dieses Symbol zerstören.
1:03:55
S…
Speaker 1 (Etienne)
Die versklavten Menschen sind gebildet und sind auch jetzt in der Louvre-Museum. Man kann sie sehen, ohne nichts. Ich finde das interessant, aber die Steppe der König wurde zerstört. So was ich nur sagen wollte, man hört auch viel heutzutage, dass es ein Ding von unserer Zeit ist, es sind diese Urge, die sind gegen Antisemitismus, gegen Ruhm.
1:04:19
S…
Speaker 1 (Etienne)
gegen Rassismus, gegen Sexismus, gegen alles, zerstören alles. Aber ich wollte nur betonen, es hat eine lange Geschichte. Vandalismus oder Korrektur hat eine lange Geschichte. Die Revolutionären haben das gemacht. Und das war nicht, weil die Dumm oder Jung oder was weiß ich, vielleicht schon, aber nicht nur. Die wussten ganz gut, dass man muss auch die Symbole zerstören, wenn man eine politische...
1:04:47
S…
Speaker 1 (Etienne)
Argument machen wir. Man muss es zerstören, weil es sagt viel mehr als ein Wort, das es schreiben könnte, leider. Es ist sehr effektiv, es ist sehr visuell, es ist sehr machtig und es ist auch ganz klar.
1:05:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich habe dieses Symbol verstört und auch zu wählen, was zerstört wurde und nicht zerstört wurde, ist auch interessant, dass die versklavten Menschen so natürlich die nicht reichenden Leute geblieben sind, aber der arme Kind überhaupt nicht. Was ich nur betonen wollte, ist, dass man muss auch verstehen, wenn man hat diese Diskussion heute, die neue...
1:05:26
S…
Speaker 1 (Etienne)
Generation oder neue Kultur von politically correct, okay, also es ist Teil der Diskussion, aber das ist auch ein bisschen knapp, dass man wirklich die lange Geschichte von dieser Tradition verstehen kann. Und das hat dann ja ich als Konstantin, ich studiere, ich kommentiere, diese lange Geschichte, ich weiß, es ist nicht ein neues Ding, das wir jetzt machen, sondern eine lange legitime Tradition auch von
1:05:56
S…
Speaker 1 (Etienne)
Korrektur als Vandalismus. Will jemand etwas sagen? Nein, ich spreche, ich spreche. Genau, so wie der Theorie, so wie gesagt, ich habe einen Beispiel hier noch am Anfang, ein bisschen Theorie gemalt, ein zweites Beispiel und jetzt ein bisschen Beispiel, noch ein bisschen Beispiel.
1:06:15
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und es geht jetzt wirklich über diese Idee von Dissonanz und das ist eine sehr starke Idee und ich glaube, man muss das alle eigentlich wissen, also in meinem Bereich kulturell aber ist Dissonant. Es ist fast nie okay, es ist fast nie unproblematisch, es ist fast nie ohne Tension oder ohne Probleme und deswegen ist es interessant.
1:06:44
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es gibt verschiedene Aktoren, die verschiedene Interesse haben, also es gibt die Leute wie ich zum Beispiel, ich bin Kunsthistorikerin, ich sage mich, oh nein, die haben dieses Statut von König, das ist mein Kurzwerk, das tut mir weh, das ist wie diese Kultur, das ist sehr wüstig für mich.
1:07:02
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es gab andere Personen, das könnte auch nicht sein als Revolutionärin, die sagen, natürlich wird es gestören, dieses Statut von König, wer will ihn sehen, los, reicht, kaputt machen wir, das ist gut. Und es gibt auch Leute, die sehen Kultur als ökonomische Ressource und die sagen, naja, aber wir brauchen, dass die Leute kommen zu Frankreich, wir brauchen, dass die Leute gehen zum Museum, wir können das nicht zerstören, sind sie verrückt, wir brauchen alle diese...
1:07:32
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und die sind alle legitimiert und ich sage nicht, dass es nur einsatzlich sein kann. Am Gegenteil, es muss vielseitig sein. Es ist kulturell, es ist politisch, es ist ökonomisch und es ist auch viel mehr wahrscheinlich. Und wieder noch zu einer Theorie von dieser Kollegin Lorraine Smith, die ich schon zitiert habe.
1:07:58
S…
Speaker 2 (Etienne)
Und sie sagt, und ich lese,
1:08:27
S…
Speaker 1 (Etienne)
Politisch, eine Frage von Kultur, eine Frage von Interesse, eine Frage von Priorität. Das macht fast alles. Ich mache nur ein Beispiel, um ein Beispiel zu geben. Aber sagen wir, okay, das ist ein von Lady Gaga. Aber das ist auch leider ein Produkt, der gemarkt wurde von wahrscheinlich Kinderarbeit. Wahrscheinlich viel...
1:08:52
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich weiß nicht, wie das heißt auf Deutsch, aber diese Produkte, die man findet, zum Beispiel im Kongo, wo viele Leute getötet werden, der Ra, Rare Earth, heißt es auf Deutsch.
1:09:03
S…
Speaker 1 (Etienne)
So, es kann auch sehr ein bisschen einig sein. Und es kann sehr problematisch kulturell sein. Nicht nur, weil es gehört zu Menschen, sondern auch, wie es gemacht wurde, ist eigentlich super problematisch. Und es kann sein, dass in einem Jahrhundert, wenn wir ein Museum haben, es gibt dieses Forum in einem Museum, wo die sagen, okay, in der 20. Jahrhundert, im 21. Jahrhundert, alle Leute sagen, okay, mit Kinderarbeit, gucken Sie, die haben alles.
1:09:30
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das heißt, man kann viele Werte, viele Geschichten erzählen. Und die sind alle möglich und eigentlich vielleicht alle legitim. Und vielleicht muss es vorne als Kulturerbe von Kinderarbeit eigentlich in ein Museum gehen. Nicht, weil es gehört zu mir und nicht, weil es gehört zu ihr. Die Frage von Kulturerbe ist immer, okay, wer entscheidet? Was wurde diskutiert? Warum?
1:09:58
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es wäre einfach zu sagen,
1:10:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Nein, das ist cool, weil es gehört zu Lady Gaga. Aber das heißt, ich will nicht die andere Ebene diskutieren, ich will nicht die Produktion, die politische Ebene diskutieren. Oder ich kann nur andere Ebene diskutieren, wie gesagt, in der Arbeit.
1:10:15
S…
Speaker 1 (Etienne)
Aber ich denke nicht an die Gaga, an diese Industrie. Das heißt, man kann wirklich mit einem sehr normalen, einfachen Objekt verschiedene Gedächtnisse oder Geschichten erzählen. Und was interessiert mich, ist diese Geschichte und wie die erzählt wurde und wer erzählt denn. Es geht weniger um meinen Faux per se, sondern es geht um
1:10:44
S…
Speaker 1 (Etienne)
und wie wir darüber sprechen und wer spricht darüber. Das ist eine sehr große Diskussion im Fall von Kultur. Aber man sagt jetzt, dass es nicht nur tangible oder intangible ist, aber dass es potenziell ist, ist immer problematisch. Wir sind nah in den künstlerischen Stellen, dass sie uns interessieren für Objekte, für Kunstwerke, für Denkmäler, aber wir sind auch ein bisschen weiter.
1:11:14
S…
Speaker 1 (Etienne)
weil wir interessieren nun für das Prozess von Modifikation, von Heritage Sensation, heißt es auf Englisch. Was macht und wer macht das ein Ort für eine Geschichte? Ich habe noch ein paar mich und die Studierenden. Hier ist es in Baden. Wohnt jemand in Baden, am Baden Museum? Wer war schon da? Kennen Sie den?
1:11:49
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wollen Sie einen Kommentar haben? Nicht unbedingt. Okay. Es gibt jetzt in diesem Moment, seit eigentlich sehr lange, eine kleine Ausstellung von einer medizinischen Sammlung mit menschlichen Überrastern und Gast, also Plastercast, die gehören wirklich an.
1:12:25
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also Anfang des 19. Jahrhunderts, also Ende des 18. Jahrhunderts zu einem Medicare, der heißt Franz Josef Gahl, der war aus Deutschland, er war in Wien, und er hat diese kleine Ordnung gemacht, also nicht so klein eigentlich, mit menschlichen Überraschern und mit dieser Kasse. Und ich war dort mit der Studierenden, und das war eine große Diskussion für uns. Wollen wir diese Aufstellung noch sehen? Wollen wir diese menschlichen Überraschern, also wie viel Schaden?
1:12:53
S…
Speaker 1 (Etienne)
Soll es ausgestellt werden? Und ist es wirklich möglich, das so zu zeigen? Also es gibt Kontextualisierung, es gibt nicht eine Erklärung über diese Sammlung. Es ist eigentlich eine sehr bekannte Sammlung. Aber es gibt auch viele, viele Kinder, die dort gehen, die lesen das nicht, die gucken noch. Und sie haben nicht gesagt, ja, es ist kompliziert, aber das ist eine sehr poeminte Sammlung. Wir haben viele Touristen, wir wollen das nicht wegnehmen.
1:13:21
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ja, okay. Von daher ist es ein Beispiel von Komplex oder Dissonantiskultur. Aber einerseits sind es Leute, die geschordert werden und so aufgestellt ist. Man kann sich sagen, okay, kein Problem, es ist nicht mein Problem, mir ist das egal. Ich persönlich bin immerhin ein bisschen mehr.
1:13:42
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also finde ich das immer ein bisschen fragwürdig, aber das war auch klar für das Museum, das ist nicht die Priorität für den, dass es eine große touristische Attraktion war. Warum nicht? Die wissen, es ist kompliziert, die wissen, es war eine problematische Sammlung schon in der Zeit, aber die würden das noch haben. Und vielleicht kennen Sie diese Sammlung wegen der Mann, also kennen Sie den? Ja, wahrscheinlich alle, oder eine Wirtschaft.
1:14:11
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wiener, Angelo Suleyman, Madimaka. Und man sieht in dieser Sammlung seine Totenmaske dort, das ausgestellt wurde. Und das ist wieder auch ein Thema, das diskutiert wurde. Ist es okay, diese Totenmaske zu abstimmen? Ist es okay, ohne wirklich eine Diskussion über Rassismus, dieses Objekt zu abstimmen? Und wir wissen schon, dass dieses Medica Josef Gahl hatte,
1:14:41
S…
Speaker 1 (Etienne)
komische Positionen an mich liegen, also nicht Antisemitismus, in diesem Fall Rassismus, er war ziemlich, nicht schrecklich klar, aber ziemlich klar, dass er weiter, dass es gab medienländische Rasse und verschiedene Rasse und eine Rasse war eigentlich höher als die andere, er hat auch diese Projekte, er hat auch...
1:15:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist krass gemacht. Ist es okay, jetzt das alles in Wagen zu haben? Es ist eine Frage. Und das ist unsere Kulturelle. Und wir fragen uns ein bisschen, wer entscheidet und was können wir damit machen? Ich will noch ein anderes Beispiel zeigen. Es ist von unserer Universität. Es ist wirklich eine Lesung über unsere Universität. Die Anthropologie, die Bartmann, der war der Anthropologin.
1:15:27
S…
Speaker 1 (Etienne)
Sozialanthropologie, glaube ich, wahrscheinlich. Es gibt zwei Anthropologie-Departements, eine Sozialanthropologie und eine Evolutionäre Anthropologie, die haben sehr, sehr viele menschliche Überraschungen und sehr, sehr viele Kast. Und das ist nicht eine Ausstellung, das ist Archiv in der Universität, in der sich entschieden, die Maske, also die Plastermaske, nicht zu zeigen, sondern die Köpfe zu machen.
1:15:53
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also transformieren, dass man wirklich die Gesichter nicht sieht. Es gibt auch an der Uni diese Kulturarbeit und auch an der Uni diese Frage, okay, was wollen wir eigentlich damit machen? Niemand weiß, ehrlich gesagt, wirklich, wie weiter, wie können wir weiter arbeiten? Ich wollte noch ein Beispiel geben von einem...
1:16:21
S…
Speaker 1 (Etienne)
ein Projekt, den ich mache mit menschlichen Überresten angenommen ist. Das ist soziale Propologie, das ist ihr Institut. Wir haben auch menschliche Überreste dort. Und ich arbeite jetzt mit einer Kollegin, die heißt Fubi, die ist die Person, die das man hier sieht. Also ich habe mir entschieden, die menschliche Überreste nicht zu zeigen, ehrlich gesagt, hier jetzt im PowerPoint.
1:16:44
S…
Speaker 1 (Etienne)
Sie kommt von Samoa, sie ist eine indigene Person und sie will sie unbedingt sehen und sie will mit ihnen sprechen. Und das ist einfach, das ist immer ein bisschen komisch für die Anthropologie, sie sagt, was? Und sie erklärt, also es ist...
1:17:00
S…
Speaker 1 (Etienne)
In diesem Kern, das ist das Kopf eines Kindes, der bei uns ist, an der Uni, so hier, nearby. Es gibt viel, viel, viel mehr. Auch hier von Rudolf Poesch, vielleicht erinnern Sie sich daran, Rudolf Poesch, der war der Anthropologe im Arkanenhof, der so selten ist, hat viel Gesamt, auch von Oceania.
1:17:23
S…
Speaker 1 (Etienne)
Diese menschliche Überraschte sind auch da. Wir wissen nicht wirklich, was wir machen sollen, wer das sehen sollte. Und die Homie, die kommt und die spricht mit denen. Sie sagt, okay, die sind nicht, wo die sind.
1:17:43
S…
Speaker 1 (Etienne)
Also die sollten nicht da sein, aber jetzt die sind da und ich spreche noch ganz kurz mit dem Kind in seiner eigenen Sprache und ich will erklären, okay. Und sie sagte Dinge, ich habe einen Fall, was sagst du genau? Und sie sagte Dinge so wie, also alles wäre gut sein, bitte.
1:18:01
S…
Speaker 1 (Etienne)
Geduld, wir werden eine Lösung finden, es wird besser werden für dich. Und es klingt vielleicht ein bisschen komisch für einige von Ihnen und esoterisch, aber Sie glauben wirklich, es macht einen Unterschied. Ich habe Kinder auch zum Beispiel und das war ein Kind. Ich kann mir vorstellen, dass mein Kind irgendwo in einer Storage, in einer Universität war. Ich würde froh eigentlich sein, ob eine Frau von meiner Region kommt und ich spreche mit meinem Kind.
1:18:29
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ich weiß, dass er gestorben ist. Ich verstehe, dass er gestorben ist. Aber sie sagte, okay, und das ist wirklich eine andere Diskussion für sie. Nicht nur, okay, das muss weg oder das will ich nicht sehen und das ist schrecklich und das ist komisch und so weiter. Sie sagt, no, sie sind da. Sie will natürlich, dass sie vielleicht nicht immer dabei sind. Sie will natürlich, dass sie vielleicht nach Samoa wieder gehen.
1:18:53
S…
Speaker 1 (Etienne)
Das ist eigentlich sehr berührend. Es ist auch interessant, mit den Anthropologen zu arbeiten, weil am Anfang sie hören und am Ende sind wir ziemlich froh, dass etwas gemacht wurde, weil das ist auch unsere Erdung.
1:19:18
S…
Speaker 1 (Etienne)
Oder ich fühle, das ist meine Wertprofession. Und ich glaube, man muss etwas damit machen. So, das ist gut. Ich habe, wie gesagt, ich wollte nicht das Kopf anziehen, aber sie hat auch ein kleines Neckles gemacht für das Schein, für das Kind. Und sie hat das Lied gebracht und sie hat gesungen und das Lied gehört.
1:19:42
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es wird besser sein. Ich mache alles, was ich kann. Es wird besser sein. Und die Anthropologin war, man darf nicht das machen, man darf nicht im Stoff gehen, man darf nicht mehr hören, man darf nicht ohne Handschuhe und so weiter. Und sie war, das ist nicht mein Problem. Ich mache es sowieso. Und die waren dann, okay.
1:20:01
S…
Speaker 1 (Etienne)
Okay, wir haben erklärt, wir haben diskutiert und ich glaube, man kann auch sich eine Forscherin, sie ist auch eine individuelle Person und sie hat sich die Freiheit gegeben, auch an Aktion zu tun. Also jetzt, ich glaube, das ist eine große Diskussion, aber ich bin nichts besonders.
1:20:24
S…
Speaker 1 (Etienne)
Pro die Ausstellung von menschlichen Unrestern. Ich finde, das ist ein bisschen problematisch. Aber mit Ruby, ich habe auch verstanden, zum Beispiel, dass Access ist gut. Und sie sagte, okay, vielleicht nicht aufstellen in einem großes Publikum. Aber das zum Beispiel, das wurde ausgestellt früher in der Zeit, jetzt nicht mehr. Aber sie sagte, man muss Access haben und nicht schlecht.
1:21:16
S…
Speaker 1 (Etienne)
Es ist komplexe Probleme. Ich fühle mich zum Beispiel als Professorin hier nicht die Bessere, die entscheiden kann, aber ich arbeite mit Kolleginnen von verschiedenen Regionen und ich frage sehr gerne, okay, was denkst du? Wie willst du das besser machen?
1:21:36
S…
Speaker 1 (Etienne)
Fühlst du, dass es hier bleibt? Willst du, dass es hier ausgestellt ist? Willst du, dass es hier konserviert ist? Und wenn ja, wie? Und für Mogi ist es eigentlich besonders wichtig, weil es gibt so viele. Aber ich glaube, die Frage ist auch eigentlich größer, um unsere Menschenche überraschen. Vielleicht haben die anderen eine Meinung über Menschenche überraschen im Museum. Ist das eine gute Idee, zu abstimmen?
1:22:06
S…
Speaker 1 (Etienne)
Und natürlich, das ist nicht alle menschliche Überrasse. Wir hatten auch menschliche Überrasse von der Shoah, aber interessanterweise ist es nicht zum Glück ausgestellt, aber von anderen Regionen auch, das ist okay. Es ist auch interessant zu sehen, was man entscheidet, auszustellen, wenn man da geht. Nein, das ist nicht möglich. Ich finde, für mich ist es auch besonders...
1:22:34
S…
Speaker 1 (Etienne)
Kompliziert und traurig auch, dass man, weil es ist von Leuten von sehr weit weg irgendwie, like wow, who cares. Ich frage mich ein bisschen, was ist die Zukunft von Arbeit, was können wir? Eine Unmachung. Jetzt die Anthropologen sind sehr geöffnet von der Sozialanthropologie. Die anderen sind von der evolutionären Anthropologie weniger geöffnet. Die haben sehr, sehr viele Überreste, die wollen nicht darüber diskutieren.
1:23:05
S…
Speaker 2 (Etienne)
Zu viele. Aber hier sind sehr, sehr progressiv und die Öffentlichkeit cool ist. Also das ist natürlich nicht Kunst. In diesem Fall. Oder nicht, was wir als europäische Leute Kunst nennen, aber das ist kulturell. Hat jemand eine Meinung über diese Ausstellung von dieser Spitze für Scheu? Ich kenne das. Weil das ist auch ziemlich interessant. Ja. Ja, es ist eine Frage. Ja, der...
1:24:05
S…
Speaker 1 (Etienne)
Er wird präservieren. Sie wollen alles live konservieren.
1:25:13
S…
Speaker 1 (Etienne)
Ja, also vielleicht die Frage ist auch die Frage von Konsent, denn Ihre Mutter auch einverstanden ist, das ist cool. Das Konsent von anderen, unklar. Es ist natürlich wahrscheinlich anders, wenn die Leute wirklich...
1:25:31
S…
Speaker 1 (Etienne)
Mitmachen, oder? Ja. Und auch zum Beispiel, also 60 Jahre wäre Ausstiegs, wenn es Menschen schon überraschen, die sagen, boah, es ist 60 Jahre, Ausstieg ist okay. Ja, ich glaube natürlich, der Kontext ist sehr wichtig, was für ein Kontext ist. Es ist nicht nur wahrscheinlich eine Frage von Zeit, aber auch von Russland.
1:26:25
S…
Speaker 1 (Etienne)
Wollen Sie nachher gehören? Genau zu dem Kontextthema. 50 gleiche Mumien nebeneinander aus dem selben ägyptischen Jahrhundert machen für mich weniger Sinn als die Darstellung von ein oder zwei, um Balsamierungstechniken darzustellen, um Grabbeigaben darzustellen, um was auch immer. Bei Ausschnittskontakt.
1:26:54
S…
Speaker 1 (Etienne)
Natürlich, wenn die Absicht wäre, die große Zahl darzustellen, man kann sechs Millionen nicht darstellen und sich auch nicht vorstellen. Wie Sie sagen, es ist der Kontext, um was gezeigt werden soll. Und warum? Und ich glaube, wie auch. Ja, ja, natürlich, ja. Ist was zu sagen, genau. Ich bin auch für den Kontext als Wissenschaftlerin, aber ich bin auch froh, andere Rechnungen zu hören. Ja, Sie wollen mal was zeigen?
1:27:29
S…
Speaker 2 (Etienne)
Vielen Dank.
This transcript was generated by AI (automatic speech recognition). May contain errors — verify against the original audio for critical use. AI policy
ສັງລວມ
ກົດປຸ່ມສັງລວມ ເພື່ອສ້າງບົດສັງລວມ AI ຂອງບົດບັນທຶກນີ້.
ກຳລັງສັງລວມ...
ຖາມ AI ກ່ຽວກັບການແປນີ້
ຖາມທຸກຢ່າງກ່ຽວກັບບົດບັນທຶກນີ້ - AI ຈະຊອກຫາສ່ວນທີ່ກ່ຽວຂ້ອງແລະຕອບ.