interview
Kapituj
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0:00Kapitulli 1: Okay. Also mein Thema ist ja unser Ernährungssystem, wo man es nachhaltiger gestalten kann. 299s · Speaker 1
Okay. Also mein Thema ist ja unser Ernährungssystem, wo man es nachhaltiger gestalten kann. Und ich habe insgesamt zehn Fragen für Sie. Okay. Und ich würde die einfach abarbeiten. Bitte, gerne. Perfekt. Also die erste ist eher so eine Einst…
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das als zentrales Standardinstrument beweisen kann zur Bewertung. Und wo sehen Sie die methodischen Grenzen? Also prinzipiell ist die LCA schon, also die Ökobilanz, wir sagen dazu LCA, Life Cycle Assessment, das ist nicht hundertprozentig g…
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7:38Kapitulli 3: was wird exportiert. 76s · Speaker 7
was wird exportiert. So funktioniert bei der EU auch der ökologische Fußabdruck. Also diese Grundidee funktioniert genauso. Darüber habe ich meine Dissertation damals geschrieben, wieso das gut und teilweise nicht so gut ist. Und um die Fra…
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8:55Kapitulli 4: Also Sie sagen, dass diese Ökobilanzierung gut dafür ist, verschiedene Sachen zu vergleichen und auf das Einzelne zu fokussieren? 89s · Speaker 2
Also Sie sagen, dass diese Ökobilanzierung gut dafür ist, verschiedene Sachen zu vergleichen und auf das Einzelne zu fokussieren? Ja, genau. Das große Bild kann man damit schon zeichnen, aber damit kriegt man einfach die Probleme der Doppel…
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10:25Kapitulli 5: Nein, natürlich. 136s · Speaker 5
Nein, natürlich. Aber wie gesagt, das ist etwas, das ist aus der Wissenschaft heraus betrachtet eigentlich trivial. Aber natürlich in dieser... Fokussierung, wenn es dann um Entscheidungsträger, Entscheidungsträger, also Decision Making ode…
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12:42Kapitulli 6: Sehr interessant. 96s · Speaker 2
Sehr interessant. Ganz am Anfang haben Sie erwähnt, dass es sehr viele Nahrungsmittel gibt, aber die nicht gut verteilt sind. Dazu hatte ich noch eine Frage, weil es oft von der konventionellen Landwirtschaft ausgeht, dass man sagt, die ist…
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14:19Kapitulli 7: kann man jetzt auch nicht sagen. 134s · Speaker 4
kann man jetzt auch nicht sagen. Das System ist einfach viel komplexer. Und da stellt sich immer die Frage... Was wären denn Alternativen? Also man kann jetzt nicht so quasi ein System sagen, das ist schlecht. Das kann man trivial natürlich…
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16:34Kapitulli 8: das ist extrem schwierig. 83s · Speaker 8
das ist extrem schwierig. Das ist zweischneidig oder mehrschneidig. Einerseits braucht man im konventionellen Anbau sehr viel Betriebsmittel und haben sehr viele Emissionen im Rucksack, Düngerherstellung, Pestizidherstellung und so weiter. …
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17:57Kapitulli 9: wenn man so will, Organismengruppen oder Einzelorganismen, für die ist Sparing besser. 189s · Speaker 5
wenn man so will, Organismengruppen oder Einzelorganismen, für die ist Sparing besser. Und dann gibt es solche, für die ist das Gegenteil von dem, wie es genannt ist, Sharing, Landsharing. Das ist besser. Wir sind inzwischen auf dem Standpu…
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21:07Kapitulli 10: Sie haben jetzt auch, also du hast jetzt auch, den Flächenverbrauch vom Fleischkonsum erwähnt. 171s · Speaker 1
Sie haben jetzt auch, also du hast jetzt auch, den Flächenverbrauch vom Fleischkonsum erwähnt. Da haben wir auch, was passieren würde, wenn man sich vegan oder vegetarisch ernährt, weil dann würde ja wesentlich mehr Fläche zur Verfügbarkeit…
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23:58Kapitulli 11: logischerweise. 85s · Speaker 7
logischerweise. Die nächste Frage wissenschaftlich wäre, naja. Plausibilität hat ja vielleicht so, oder Wünschswert hat ja mit den Optionen zu tun, die man hat. Und die sind jetzt weltweit sehr unterschiedlich. Wenn man in den Ländern des S…
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25:24Kapitulli 12: es kostet ja auch was. 64s · Speaker 6
es kostet ja auch was. Oder ist es leichter, Menschen zu überzeugen, da und dort weniger Fleisch zu konsumieren? Und da gibt es ja unterschiedlichste Ansätze. Das kann ja sein, kann man beginnen mit Gesetzen, ohne dass ich sage. Das ist wün…
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26:28Kapitulli 13: Man kann ja sagen, ja, essen wir besser, wir werden noch mal mehr Turbotierproduzenten. 107s · Speaker 5
Man kann ja sagen, ja, essen wir besser, wir werden noch mal mehr Turbotierproduzenten. Keine Ahnung. Und in diesen Dingen ist es schwer, simple Entscheidungen zu fällen. Aber diese einzelnen Hebel, Muss man einmal kennenlernen. Das ist so,…
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28:16Kapitulli 14: das muss man sagen. 300s · Speaker 4
das muss man sagen. Und wie man das in den Entwicklungsländern umsetzt, mit extremer Urbanisierung, mit extremer Landflucht, ist nochmal eine ganz andere Frage, weil ich sage, da würde ich mich gar nicht so drüber trauen, das so simpel zu b…
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33:16Kapitulli 15: die Landwirtschaft zieht sich zurück und wir restaurieren Wälder oder sowas. 114s · Speaker 3
die Landwirtschaft zieht sich zurück und wir restaurieren Wälder oder sowas. Das ist nicht schnell, weil Wälder brauchen lange, bis sie groß sind. Wir brauchen so 20, 30 Jahre. Dann sind sie auch in Mitteleuropa groß. In den Truppen geht es…
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35:10Kapitulli 16: Aber wie gesagt, was das Gute ist, vielleicht suche ich das auch noch dazu, dann gebe ich wieder zurück. 143s · Speaker 5
Aber wie gesagt, was das Gute ist, vielleicht suche ich das auch noch dazu, dann gebe ich wieder zurück. Wir sehen die ersten Tendenzen dieser Übergänge jetzt schon. Die Daten zeigen, dass immer mehr Leute auf kleinem Niveau, und auf kleine…
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37:33Kapitulli 17: Ja, so kann man sagen. 284s · Speaker 4
Ja, so kann man sagen. Welche dieser Pfade hier besonders gut sind, kenne ich mich nicht aus, aber traue ich mich nicht zu spekulieren. Sehr viele von den Pfaden sind zum Schluss nicht sehr viel energetisch besser. Wir betrachten immer die …
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Wir wissen, dass die Emissionen in Städten pro Kopf deutlich geringer sind als Emissionen am Land, weil viel weniger transportiert werden muss, weil die Sachen viel effizienter am kurzen Weg und so weiter, weil man Abwärme nutzen kann. Die …
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44:00Kapitulli 19: Relativ einfach. 73s · Speaker 7
Relativ einfach. Also relativ einfach. Und wir haben noch nie gerechnet, wir wollten das, wenn wir das als Projekt eingerechnet haben, aber nicht finanziert gekriegt. Wie viel man damit schon mal schafft. Dann das Nächste ist, wenn man eh s…
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45:14Kapitulli 20: Und das ist gut so. 93s · Speaker 6
Und das ist gut so. Und dann gibt es demokratische Systeme. Und diese Systeme müssen anfangen, anders über die landwirtschaftliche Produktion nachzudenken. Und man kann nicht sehenden Auges die einzelnen Bauern und Bäuerinnen hineinrennen l…
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46:47Kapitulli 21: Also Sie sehen den Start und den Fleischkürzeln als die zwei größten? 135s · Speaker 2
Also Sie sehen den Start und den Fleischkürzeln als die zwei größten? Ja, schon. Und Fleischkonsum dessen, man muss schon eher sagen, tierische Produktion insgesamt. Aber es ist schon so, es geht ums Fleisch. Es geht viel ums sogenannte rot…
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49:02Kapitulli 22: Super, sehr toll. 8s · Speaker 1
Super, sehr toll. Dankeschön für Ihre Zeit. Gerne, sehr gut, toi toi toi. Also wenn du noch Fragen hast...